Können Online-Shops nicht bis vier zählen?

Wo bekomme ich schnell und günstig vier Bilderrahmen her, Format 30 x 40 cm. Soll ich mich ins Auto setzen, in die Stadt fahren und verschiedene Läden abklappern? Wer verkauft Bilderrahmen? Einrichtungsgeschäfte, Fotoläden, … Die einfachere Alternative ist scheinbar doch das Internet. Nach fünf Minuten ist das Stichwort eingegeben, die lange Liste der Angebote gefiltert und die Entscheidung getroffen. Vier Bilderrahmen sind sofort lieferbar und schnell bei einem bekannten Online-Händler bestellt. Aufgrund des Bestellwertes ist die Lieferung außerdem versandkostenfrei. Ab dann kann ich mich nur noch wundern! Weiterlesen

LED-UV im Geschwindigkeitstest

Rennstrecken bieten ideale Voraussetzungen, um Geschwindigkeitspotenziale zu testen. Analog dazu sind Zeitungsdruckmaschinen „Rennstrecken der Druckindustrie“. Aus diesem Grund hat der UV-Anbieter IST METZ eine Wifag OF-7 genutzt, um der Leistungsfähigkeit der LED-UV-Technologie auf den Zahn zu fühlen. Die Maschine steht im Produktionssaal des Schweizer Unternehmens Centre d’impression et d’arts graphiques Pressor SA und ist mit UV-Härtung ausgestattet. Der vorliegende Artikel informiert über Bedingungen und Ergebnisse der Tests sowie die daraus gewonnenen Erkenntnisse.

Für die Tests auf der Wifag OF-7 kam ein LEDcure-System vom Typ LUV 80 von IST METZ zum Einsatz.

Für die Tests auf der Wifag OF-7 kam ein LEDcure-System vom Typ LUV 80 von IST METZ zum Einsatz.

Die zunehmende Verbreitung der LED-UV-Technologie in verschiedenen grafischen Anwendungen weckt inzwischen auch dort Interesse, wo diese Alternative zur klassischen UV-Härtung bislang kaum eingesetzt wird. Vor allem Betreiber von schnelllaufenden Rollenmaschinen, die sich mit einer Investition in LED-UV-Technik befassen, wollen dabei genau wissen, wie eine leistungsfähige Ausrüstung auszulegen ist. „Eine ideale Antwort auf diese Frage sind belastbare Erkenntnisse, welche Druckgeschwindigkeiten in der Praxis mit einem LED-UV-System abhängig von der Kombination aus Druckfarbe und Substrat tatsächlich erreichbar sind“, erklärt Stefan Feil, verantwortlich für das Technische Marketing bei IST METZ. Weiterlesen

150 Jahre Zeller+Gmelin

Das schaffen die wenigsten: Als unabhängiges mittelständisches Familienunternehmen blickt Zeller+Gmelin auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Seit den Anfängen im Jahr 1866 hat sich der Eislinger Experte für Spezialschmierstoffe, Druckfarben und Chemie zu einem wichtigen Partner großer und kleiner Unternehmen entwickelt. Mit einem zweitägigen Festakt und einem Tag der Offenen Tür am 24. September wird Zeller+Gmelin dieses Firmenjubiläum feiern.

Qualitätsprüfung von Druckfarben mit Andruckgerät im Labor.

Qualitätsprüfung von Druckfarben mit Andruckgerät im Labor.

Zeller+Gmelin bietet individuelle und ganzheitliche Lösungen aus einer Hand von der Forschung über die Entwicklung bis hin zur Produktion. Im Geschäftsjahr 2014 hat das Unternehmen mit seinen 16 Tochtergesellschaften 269 Mio. Euro erwirtschaftet. Weltweit sind rund 900 Mitarbeiter beschäftigt, wovon über die Hälfte am Stammsitz in Eislingen und dort wiederum rund 20 % im Bereich Forschung und Entwicklung tätig ist. Weiterlesen

Digitalisierung als Champion-Schmiede

Mark Gallagher hat mehr als 30 Jahre Erfahrung im Formel-1-Geschäft. Er hat bei Unternehmen wie Jordan Grand Prix, Red Bull Racing und Cosworth gearbeitet. In seinem Vortrag beim European Label Forum der FINAT (16. bis 18. Juni 2016) in Amsterdam erklärte er den Zuhörern auf unterhaltsame Weise, wieviel unternehmerisches Geschick und technische Innovationen erforderlich sind, um im Milliarden-Business des F1-Zirkus erfolgreich zu sein.

Mark Gallagher bei seinem Vortrag während des European Label Forum der FINAT.

Mark Gallagher bei seinem Vortrag während des European Label Forum der FINAT. (Foto: FINAT)

Ausbildung zum Etikettendrucker mit der Playstation?

Seine Ausführungen waren selbst für diejenigen im Publikum kurzweilig und informativ, die nicht zu den Motorsport-Begeisterten zählen. Darunter auch der Autor, für den Sport und Autorennen zwei unterschiedliche Dinge sind. Ein interessantes Detail war beispielsweise die Geschichte über den holländischen Rennfahrer Max Verstappen. Bei seinem Debüt in der Formel 1 besaß der 17-Jährige noch keinen Führerschein . Als er im Mai 2016 den Großen Preis von Spanien gewinnen konnte, war er mit 18 Jahren und 228 Tagen der bisher jüngste Formel-1-Sieger der Geschichte. Seine ersten „Erfahrungen mit Formel-1-Rennen“ hatte er als Kind an der Playstation gesammelt. Die verschiedenen Rennstrecken sind in dieser virtuellen Spielewelt sehr exakt nachempfunden. Auf diese Weise kannte Max Verstappen nach eigenen Aussagen jeden Millimeter dieser Rundkurse. Und das, obwohl er bis dahin keinen einzigen jemals in der Realität gefahren war. Weiterlesen

Insignis installiert Nilpeter MO-4

„Wir wollten eine Maschine, die mindestens das Gleiche kann, aber in noch besserer Qualität“, so lautete die salopp aber doch eindeutig formulierte Vorgabe von Ing. Ferdinand Hager, Geschäftsführender Gesellschafter der Insignis Etiketten Erzeugung und Vertrieb GmbH, als sich das Unternehmen nach einer weiteren Druckmaschine für den schmalbahnigen Offsetdruck umsah. Davor war Insignis sieben Jahre lang sehr erfolgreich mit einer Sechsfarbenrotation vom Typ Nilpeter MO-3 in diesem Markt unterwegs. Wieso die Entscheidung am Ende auf eine Nilpeter MO-4 fiel und welche Entwicklung die Etikettendruckerei durch die Installation einer Zehnfarbenversion dieses Modells nehmen konnte, erläuterten Ing. Ferdinand Hager und Geschäftsführer Erwin Pudek bei einem Besuch des Autors in Wien.

Erwin Pudek, Insignis-Geschäftsführer, an der Zehnfarben-Hybridmaschine MO-4.

Erwin Pudek, Insignis-Geschäftsführer, an der Zehnfarben-Hybridmaschine MO-4.

Bei der Suche nach der Wunschmaschine hatte Insignis eine klare Vorstellung von der geeigneten Konfiguration und der technischen Ausstattung. Wie Erwin Pudek erklärt, sollte die zentrale Sektion sechs Offsetdruckwerke aufweisen – vier für die Skalenfarben sowie zwei für immer häufiger nachgefragte Schmuck- bzw. Sonderfarben. Jeweils zwei Flexodruckwerke davor bzw. danach sind für verschiedene Veredelungsmöglichkeiten wie Deckweiß oder Metallicfarben sowie Lackierungen und Kaltfolienprägung gedacht. In den ersten beiden Druckstationen soll im Bedarfsfall zwischen Flexo- und Siebdruck gewechselt werden können, wenn beispielsweise spezielle Effektfarben zu verdrucken sind. Weiterlesen

Omet zeigt zur Drupa drei Maschinen live

Insgesamt drei Druckmaschinen des italienischen Maschinenherstellers Omet werden anlässlich der diesjährigen Drupa (31. Mai bis 10. Juni 2016) im Live-Einsatz zu sehen sein. Zwei Modelle werden auf dem Messestand D90 in Halle 3 demonstriert. Dabei handelt es sich um eine Varyflex V2 850 mit Offset-Sleeve-Technologie und eine Zehnfarben-Flexodruckmaschine vom Typ iFlex 370. Weiterhin werden auf dem Messestand von Landa (Halle 9 Stand A73) Vorführungen mit einer Omet xFlex X6 430 stattfinden, auf der das neu entwickelte Metallisierungsverfahren Nano-Metallography von Landa gezeigt wird. Mit diesen drei Modellen präsentiert der Maschinenhersteller Omet, der im deutschsprachigen Markt von der Chromos GmbH in Friedberg vertreten wird, individuelle Lösungen für alle Marktbereiche des Verpackungs- und Etikettendrucks.

Zur Drupa 2016 präsentiert Omet die Varyflex V2 mit neuen Offsetdruckwerken.

Zur Drupa 2016 präsentiert Omet die Varyflex V2 mit neuen Offsetdruckwerken.

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Neues Führungstrio baut LED-Geschäft bei IST Metz aus

Die IST Metz GmbH trägt dem zunehmenden Geschäft mit LED-UV-Systemen Rechnung. Bereits im Mai 2015 hat das Unternehmen die Mehrheitsanteile an Integration Technology Ltd. erworben. In der Folge ist Ende November eine Umstrukturierung in der Geschäftsführung erfolgt.

Das neue Führungstrio: (von links) Christian-Marius Metz, Vorsitzender der Geschäftsführung; Holger Kühn, Geschäftsführer Vertrieb; Dr. Robert Sänger, Geschäftsführer Technik (ab 1.1.2016).

Das neue Führungstrio: (von links) Christian-Marius Metz, Vorsitzender der Geschäftsführung; Holger Kühn, Geschäftsführer Vertrieb; Dr. Robert Sänger, Geschäftsführer Technik (ab 1.1.2016).

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Schnelle Jobwechsel mit neuer Nilpeter

Anspruchsvolle Druckjobs schnell wechseln – Neue Nilpeter FA-4 Next in aktuellster Ausstattung am Clever-Standort in Markranstädt bei Leipzig installiert

Als Nachfolgemaschine für eine Nilpeter FA-4 hat die Clever Etiketten GmbH Leipzig im Februar 2015 das neueste Modell dieser Baureihe, eine Zehnfarben-Flexodruckmaschine FA-4 Next, in Betrieb genommen. Der Maschinenhersteller Nilpeter aus dem dänischen Slagelse hat seine Produktserie FA-Line in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, so dass die Druckerei in Markranstädt sich Ende 2014 für eine Neuinstallation dieser Maschine mit einer Ausstattung auf technisch aktuellstem Stand entschieden hatte. Die neue Drucklinie wird nach Auskunft von Geschäftsführer Jens Ellrich überwiegend für Aufträge eingesetzt, bei denen hohe Qualität gefordert ist. Weiterlesen

Zwei neue Modelle live präsentiert

Omet lockt mit den Neuentwicklungen Varyflex V2 Offset und iFlex über 200 internationale Interessenten nach Lecco

Ende Mai 2015 hatte der Druckmaschinenhersteller Omet srl zu einer Open-House-Veranstaltung eingeladen. Anlass war die Premiere für gleich zwei neue Maschinenmodelle. Über 200 Besucher kamen aus allen Teilen der Welt ins italienische Lecco, um sowohl die Varyflex V2 als auch die iFlex bei Live-Vorführungen zu erleben. Aufgrund dieses großen Interesses erwartet die Chromos GmbH in Friedberg, Lieferpartner von Omet im deutschsprachigen Markt, dass die neue Drucklinie iFlex, die auf der kommenden Labelexpo Europe in Brüssel neben einer XFlex X6 Offset sowie einer XFlex X6 Digital mit integrierter Inkjet-Einheit JetPlus gezeigt wird, dort auch für viel Aufmerksamkeit auf dem Messestand von Omet (6C49/6C53) sorgen wird. Weiterlesen

Nilpeter FA-4 kann auch Kleinauflagen

Für die Installation der Nilpeter FA-4 Next hat die Marschall GmbH in Porta Westfalica ihren Einstieg in den Digitaldruck noch mal zurückgestellt

Etiketten für technische Anwendungen bilden den Schwerpunkt bei der Marschall GmbH & Co. KG, seit das Unternehmen 1986 in die Produktion von Rollenhaftetiketten eingestiegen ist. Kleine bis mittlere Auflagen sind für die Firma in diesem Segment an der Tagesordnung. Auch wenn ein Digitaldrucksystem für dieses Segment prädestiniert schien, hat sich Marschall-Geschäftsführer Friedel Sellmann bei der letzten Maschineninstallation im Dezember 2014 mit Bedacht für eine Sechsfarben-Flexodruckmaschine vom Typ Nilpeter FA-4 Next entschieden. Weiterlesen